Ein Tierfutterhersteller entschied sich klar für die Palettenstabilisierung mit Klebstoff.
Palettierung ohne Kunststoff bei UFA AG

In unserer Serie zum Thema Stabilisierung von Produkten auf der Palette mit industriellen Klebstoffen bringen wir Ihnen eine weitere Fallstudie aus dem Ausland.

Ein Unternehmen, das sich entschieden hat, Klebstoff statt Folie zu verwenden, ist UFA AG – ein führendes Schweizer Unternehmen für die Produktion von Tierfutter. Es hat sich sogar vollständig von der Abhängigkeit von Verpackungsfolien befreit. Das Tierfutter wird in Säcke verpackt, die vollautomatisch mit dem System AntiSlip palettiert werden.

Urs Steiner, Produktionsleiter UFA

„Wir haben die Palettierung mit Schmelzklebstoff erstmals bereits im Jahr 2008 eingesetzt. Als wir 2018 entschieden, welches Stabilisierungssystem wir an unserer neuen Produktionslinie in Sursee einsetzen sollten, fiel die Entscheidung klar auf ein System mit Schmelzklebstoff. Wir hatten bereits erprobt, dass eine Lösung mit Stretchfolie mehr Aufwand, mehr Platz und bei einer Jahresproduktion von 25.000 Paletten auch höhere Materialkosten erfordert“, erklärt Urs Steiner, Produktionsleiter UFA. „Unsere Kunden müssen ohnehin schon eine große Menge leerer Futtersäcke verarbeiten, und wir sind froh, dass wir sie darüber hinaus nicht auch noch mit Kunststofffolien belasten müssen“, fügt er hinzu.

Im neuen Werk werden pro Stunde 500 Futtersäcke befüllt, die zu den Kunden gehen. Auf jeden Sack tragen anschließend 2 Sprüh-Auftragsköpfe berührungslos insgesamt 4 Reihen Schmelzklebstoff auf. Die Köpfe tragen den Klebstoff spiralförmig auf und erzielen so einen Flächenauftrag. Anschließend stapelt ein Roboter die Säcke in Reihen zu je 3 Stück auf die Palette. Nachdem 2 Lagen gestapelt sind, werden sie mit Hilfe eines Aufzugs kurz zusammengepresst. Das erhöht die Adhäsion des Klebstoffs zwischen den Lagen und gewährleistet die Sicherheit beim Transport. Auch hier erkennt das Auftragssystem selbst, wann es die Klebstoffdosierung aussparen soll.

Klebstoffauftrag auf FuttersäckeEinige Monate nach der Implementierung des Stabilisierungssystems entwickelte UFA AG eine bessere Methode zum Befüllen der Säcke. Diese Lösung ermöglichte es, 10 statt der bisherigen 8 Lagen Säcke auf einer Palette unterzubringen, was einen weiteren logistischen Vorteil bedeutete. Dies erforderte jedoch Anpassungen in der Konfiguration des Palettiersystems und die Wahl geeigneterer Auftragsköpfe. "Dank der hohen Rückwärtskompatibilität und der modularen Konstruktion der Robatech-Systeme war es kein Problem, die Auftragsköpfe gegen neue auszutauschen. Sie erfüllen nicht nur unsere Anforderungen an die Stabilisierung, sondern sind dank der Wärmeisolierung zusätzlich sicherer und energiesparender", beschreibt Steiner den Austauschprozess.

Einfaches Entnehmen der Produkte von der Palette

Eine zuverlässige Qualität des Klebstoffauftrags ist sowohl für eine sichere Palettierung als auch für eine einfache Depalettierung entscheidend. Die Säcke sollten unbeschädigt beim Kunden ankommen und ihr Entnehmen von der Palette sollte keinen großen Aufwand bedeuten. Steiner fasst die Umsetzung mit den Worten zusammen: „Mit der Lösung zur Palettenstabilisierung mit Schmelzklebstoff sind wir zufrieden. Es ist eine hervorragende Lösung für uns, für unsere Kunden und für die Umwelt."

Detaillierte Aufnahmen aus der Produktion sehen Sie im beigefügten Video.

Quelle: Robatech AG

Ing. Jan Kaše
Ing. Jan Kaše

Marketing manager

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