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Ein deutscher Hersteller von Cerealien und Riegeln verpackt auf dreizehn Linien im Dauerbetrieb – und fast täglich fiel eines seiner Schmelzgeräte aus.

DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH verpackt in Lüneburg Cerealien, Müsli, Frucht- und Energieriegel sowie pflanzliche Getränke – auf dreizehn Linien, fünf bis sechs Tage pro Woche rund um die Uhr. Nahezu täglich fiel dabei eines der Schmelzgeräte aus. Der Austausch gegen die neue Alpha-Generation kam ohne geplante Betriebsunterbrechung aus, und die Pannen beim Klebstoffauftrag gingen fast auf null zurück. Es handelt sich um die Erfahrung eines Robatech-Kunden in Deutschland; dieselbe Technologie und dasselbe Servicemodell liefert Kaletech auf dem tschechischen Markt.

DE-VAU-GE – Servicetechniker von Robatech am neu installierten Schmelzgerät Alpha an einer Verpackungslinie

Ein Betrieb, in dem jede Minute Stillstand zählt

Dreizehn Verpackungslinien, fünf bis sechs Tage pro Woche im Dauerbetrieb: Jeder Ausfall schlägt beim deutschen Hersteller DE-VAU-GE sofort auf den Produktionsplan durch. Über die Anlagen laufen Cerealien, Müsli, Frucht- und Energieriegel sowie pflanzliche Getränke. Und praktisch jeden Tag gab auf einer dieser Linien ein Schmelzgerät seinen Dienst auf.

Müsliriegel auf dem Förderband in der Produktion von DE-VAU-GE
Geschnittene Müsliriegel in der Fertigung von DE-VAU-GE.

„Vor der Modernisierung fiel bei uns fast jeden Tag eines der Schmelzgeräte aus“, schildert Vitali Loktew, Leiter des Stördienstes im DE-VAU-GE-Werk Lüneburg. „Nicht immer an derselben Maschine, aber immer irgendwo auf unseren dreizehn Linien.“

Warum der Austausch genau jetzt anstand

Ein Teil der bisherigen Concept-Geräte hatte zehn Betriebsjahre hinter sich, und zugleich rückte die Erneuerung des Leasingvertrags näher. „Der Zeitpunkt für den Wechsel auf die neue Generation Alpha war ideal“, sagt Marco Willems, Vertriebsleiter bei Robatech Deutschland. Neben dem Alter der Technik sprach noch ein zweiter Grund dafür: der Wunsch, den Gerätepark zu vereinheitlichen.

Je nach Anwendung hatten die älteren Geräte zwei, vier, sechs oder acht Anschlüsse für Heizschläuche. Heute arbeitet DE-VAU-GE nur noch mit einem einzigen Modell: dem Schmelzgerät Alpha S Pro, das sechs Anschlüsse mitbringt. Ein Reservegerät lässt sich damit an jeder beliebigen Verpackungslinie einsetzen, und Wartung, Austausch sowie Ersatzteilhaltung sind deutlich einfacher geworden.

Modernisierung bei laufender Produktion

In Lüneburg begann im Dezember 2025 der Austausch der ersten 16 Klebstoffauftragssysteme; insgesamt sind es 33. Die Vorgabe war eindeutig: Die Produktion läuft weiter. „Als Erstes denkt man natürlich an die Stillstandszeiten“, schildert der Leiter des Stördienstes. „Wir mussten den Zeitplan sehr eng mit der Produktion abstimmen. Welche Maschine lässt sich wann anhalten? Und finden die Robatech-Techniker im gewünschten Zeitfenster überhaupt Zeit? Die Zusammenarbeit hat aber wirklich gut funktioniert.“

Für ein System waren etwa vier Stunden angesetzt. Darin enthalten: der Austausch des Schmelzgeräts, der Heizschläuche und der Auftragsköpfe, Teile des automatischen Befüllsystems und die Integration in die bestehende Verpackungslinie. „Alle Termine haben wir eingehalten“, fasst Vitali Loktew zusammen. „Und wenn es irgendwo gehakt hat, hat auch Herr Nielandt aus dem Robatech-Vertrieb persönlich mit angepackt. Er hat aktiv mitgeholfen. Das hat mich beeindruckt.“

Zwei Schmelzgeräte nebeneinander an einer Verpackungslinie – die ältere Concept Stream und die neue Alpha
Umstellung: links die Concept Stream mit automatischem Befüllsystem, rechts das Schmelzgerät Alpha.

Was den Ausschlag für die Alpha gab

Mehrere Lieferanten und Modernisierungsvarianten hatte DE-VAU-GE vorab verglichen. Den Ausschlag gaben neben der Technik selbst die jahrelange Zusammenarbeit und ein verlässlicher Service. „Robatech ist Robatech“, unterstreicht der Leiter des Stördienstes. „Damit will ich sagen: Der Service ist erstklassig. Und das ist für uns absolut entscheidend.“

Ein Teil der Verpackungslinien im Werk ist zwischen 15 und 20 Jahre alt, entsprechend knapp ist der freie Platz rundherum. „Ein großer Vorteil war, dass die Alpha kompakter baut als die Concept“, erklärt Rainer Nielandt, Gebietsverkaufsleiter für Norddeutschland bei Robatech. Dazu kommen bei der neuen Generation:

  • schnelleres Aufheizen
  • einfache Bedienung über Tablet oder Smartphone
  • schnelle Ursachensuche bei einer Panne

Im Alltag erwies sich zudem eine scheinbare Kleinigkeit als entscheidend: Das Schmelzgerät hat kein Bedienpanel mehr. „Die Flurförderzeuge sind immer wieder gegen die Geräte gestoßen und haben die Displays beschädigt. Das wird schnell teuer“, berichtet der Leiter des Stördienstes. „Das gehört jetzt der Vergangenheit an.“

Eine halbe Stunde Schulung – und das Team hilft sich selbst

Seit April 2026 sind in Lüneburg 33 Alpha-Geräte im Einsatz. „Zur Inbetriebnahme hat mich ein Servicetechniker von Robatech eine halbe Stunde lang intensiv in die Alpha eingewiesen: WLAN, Bedienung, Fehlersuche“, sagt Martin Saße, der bei DE-VAU-GE als Elektrotechniker im Stördienst arbeitet. Danach habe er vieles gleich selbst beheben können, und auch die Techniker im Team seien begeistert. „Man nimmt das Tablet, meldet sich an und sieht sofort, wo das Problem liegt.“

Schmelzgerät Alpha an einer Verpackungslinie im Werk von DE-VAU-GE
Techniker greifen per Tablet oder Smartphone schnell zu.

In Tangermünde nähert sich die Modernisierung ebenfalls dem Ende – dort sind es sieben Schmelzgeräte und ein Reservesystem. Marco Willems rät dazu, Anforderungen an die Integration frühzeitig mit dem Maschinenhersteller zu klären: „Ältere Concept-Geräte sind meist fest verdrahtet; die Alpha dagegen bietet moderne Kommunikation und Integration. Die gewünschte Schnittstelle liefern wir einfach mit.“

Was tschechische Betriebe daraus mitnehmen können

DE-VAU-GE ist Kunde von Robatech in Deutschland – dieses Projekt hat Kaletech nicht ausgeführt. Die Technologie dahinter und die Art, wie der Service funktioniert, sind jedoch genau das, was Kaletech als Partner von Robatech in Tschechien liefert. Übertragbar ist vor allem die Erkenntnis, dass sich der Austausch von Dutzenden Geräten ohne geplante Betriebsunterbrechung bewältigen lässt – und dass am Ende nicht ein einzelner Parameter entschied, sondern das Zusammenspiel von kompakterem Gerät, Diagnose über Tablet und schneller Reaktion des Service.

Wenn bei Ihnen Schmelzgeräte mit zehn und mehr Betriebsjahren laufen, lohnt es sich, zunächst einmal nachzurechnen: Was kostet Sie das heute – Verbrauch, Ausschuss, ungeplante Produktionsausfälle? Genau dafür gibt es das Betriebskosten-Audit. Um die laufende Betreuung und um Einsätze im Pannenfall kümmert sich anschließend der Service von Kaletech.

Ergebnisse

  • Die Pannen an den Schmelzgeräten gingen nach der Modernisierung fast auf null zurück
  • In Lüneburg sind seit April 2026 33 Alpha-Geräte im Einsatz; insgesamt werden 44 Schmelzgeräte modernisiert
  • Der Austausch erfolgte im laufenden Betrieb, rund vier Stunden pro Klebstoffauftragssystem
  • Einheitliches Modell Alpha S Pro, ausgestattet mit sechs Anschlüssen – das Reservegerät lässt sich an jeder der dreizehn Linien einsetzen
  • Deutlich einfacher: Wartung, Ersatzteilhaltung und der Austausch von Geräten
  • Nach einer halbstündigen Einweisung behebt der Stördienst gängige Störungen selbst über das Tablet
  • Schluss mit Displayschäden durch Flurförderzeuge – die Schmelzgeräte haben kein Bedienpanel mehr
  • Die Modernisierung geht im Werk Tangermünde weiter (sieben Schmelzgeräte und ein Reservesystem)

Autor

Geschäftsführer

Worte des Inhabers

Sehr geehrte Kunden,

Als ich als Servicetechniker bei einem Wettbewerber tätig war, hatte ich das Gefühl, dass im Bereich des industriellen Klebstoffauftrags in Tschechien eine Firma fehlt, die dem Kunden mehr bieten kann als die bloße Lieferung von Maschinen für die einfachsten Anwendungen. Ich wandte mich daher an die Schweizer Firma Robatech mit der Möglichkeit einer Vertretung in Tschechien. Es gelang, und wir konnten unseren Kunden anschließend volle Unterstützung im Bereich des Klebstoffauftrags bieten. Im Laufe unseres Bestehens ist es uns gelungen, für Sie zahlreiche außergewöhnliche und technisch anspruchsvolle Projekte sowie schnelle Serviceeingriffe umzusetzen und Ihnen dank Prozessoptimierung Tausende Euro zu sparen.

Wir werden uns auch weiterhin bemühen, individuell auf Sie einzugehen und Ihnen genau das zu liefern, was Sie sich wünschen.

Ing. Martin Kaše
Firmeninhaber

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